Tag 13: Coral Bay - Nanga Bay (Shark Bay World Heritage Aera)

Kann man nach drei Strandtagen im Paradies eigentlich seine Reise mit gutem Gewissen noch fortsetzen? Man kann, vor allem, wenn man weiß, dass es in ein Gebiet geht, welches als Weltkulturerbe gilt (World Heritage Aera) und für seine Einzigartigkeit in vielfältiger Hinsicht bekannt ist.

Denn heute geht es zwar wieder fast 700km weit, dafür ist unser Tagesziel aber die ehemalige Schafsfarm und der heutiger Caravanpark Nanga Bay in der Shark Bay.

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Die endlosen Weiten des North West Coastal Highways

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Waran (ca 1,5m) neben dem Highway

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Sonnenuntergang in Nanga Bay

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Delfin in Monkey Mia

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8 Delfine auf einem Streich

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Katamaran Kreuzfahrt Shark Bay, Ente beim Beutefang

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Katamaran Kreuzfahrt Shark Bay, Delfin

Neben den üblichen Pinkelstopps in den etwa allen 100km postierten Roadhäusern machen wir heute noch einen längeren Stopp in der Landwirtschaftshochburg Carnavon am Gascoigne River, der der ganzen Landschaft auch den Namen gegeben hat. Wie viele andere Flüsse an der Westküste Australiens auch fließt der Gascoigne River oft unterirdisch. Sein Wasser reicht aber aus, die Gegend mit riesigen Anbaugebieten an Südfrüchten zu versorgen.

Die Reise geht weiter über die endlosen Weiten in Westaustralien. Für Abwechslung sorgt ein etwa 1,5m langer Waran, der unbekümmert den Highway quert und sich von uns kaum stören lässt.

Am späten Nachmittag kommen wir in Nanga Bay an und haben damit noch genügend Zeit den schönen Sonnenuntergang am Meer zu genießen. Die Zelte können/dürfen wir heute auf dem hier vorherrschenden Muschelboden aufbauen.

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Tag 14: Shark Bay WHA Monkey Mia, Shell Beach

Erster Tagesordnungspunkt werden heute die Delfine von Monkey Mia sein. An dieser Bucht kommen bis zu 20 Delfine mehrmals täglich bis unmittelbar an den Strand, um anschließend wieder in die Weiten des Meeres zu entschwinden. Für die Touristen erhalten die 2-3 Delfine, die bis an den Strand kommen, 2 bis 3 kleine Fische (nichts im Vergleich zu den 6-8kg Fisch ihres Tagesbedarfs).

Diese erhalten sie von Personen, welche die Ranger vorher ausgesucht wurden.

Anschließend genehmigt sich ein Großteil der Reisegruppe und auch ich eine mehrstündige Segel-Katamaranfahrt in der Bay. Da die Shark Bay sehr viel Seegras hat, gibt es hier die weltweit größte Population an Seekühen. Auch viele Delfine sollen vor Ort sein. Unser Kapitän verdingt sich dabei als Ausguck auf dem Segel des Katamarans, um die Tierwelt auch zu erspähen.

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Zunächst kommen uns viele Delfine vors Boot, teilweise sogar in Gruppen bis zu 8 Delfinen. Es vergehen keine 5 Minuten, schon gibt’s wieder etwas zu sehen.

Auch eine Seekuh erspäht unser Ausguck. Da sie sich aber nicht unmittelbar an der Wasseroberfläche befindet und weit weg ist, kam man sie nur schlecht fotografieren.

Auch ein Hai soll von manchem gesehen worden sein (ich war diesbezüglich total blind). So gestalten sich die nächsten beiden Stunden als eine kurzweilige Abwechslung in der Tierwelt der Shark Bay.

 

 

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