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Haus in Kohlmannskuppe

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Haus in Kohlmannskuppe

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Kohlmannskuppe, Turnhalle

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Schloss Duwisib

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Schloss Duwisib, “Schlossgarten”

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Mövenpick Sossusvlei Lodge

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Düne 45, ca 250m hoch; die statischen Dünen (hier sind keine Wanderdünen) sind wegen des hohen Mineralgehalts rötlich

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Sossusvlei

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Sossusvlei

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Sossusvlei

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Sossusvlei

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Sossusvlei, Ausblick vom Dünenkamm

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Sossusvlei, Ausblick vom Dünenkamm

Tag 7: Lüderitz - Helmeringhausen

Nach dem Frühstück steht ein Besuch der “Kohlmannskuppe” an. Die Geisterstadt Kohlmannskuppe war in den 20-er und 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts die reichste Stadt Afrikas.

Da aber weiter südlich im Sperrgebiet bei Oranjemund wesentlich mehr Diamanten gefunden wurden, ist die Stadt seit 1956 eine Geisterstadt, die mitten im Sperrgebiet liegt. Die Stadt hatte keine eigene Wasserversorgung, das Wasser musste mit Schiffen zunächst aus Kapstadt herantransportiert werden. Bereits 1911 gab es volle Elektrizität und den ersten Röntgenapparat der Welt.

Da Kohlmannskuppe im Diamantensperrgebiet liegt und die Temperaturen nachmittags in der Namib ins Unerträgliche steigen können, muss die Geisterstadt bis spätestens 11.00 Uhr verlassen werden (wohl aber auch, um keine ungebetenen Gäste zu haben).

Sogar das Bild vom Preiskegeln des Kegelklubs “Gut Holz” von 4.Juni 1927 hängt noch an der Wand der sehr gut erhaltenen Turnhalle.

Preiskegeln

Nach dem Mittagessen in Lüderitz geht die Fahrt wieder zurück durch das Sperrgebiet zunächst nach Aus.

Dort befindet sich ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager, wo ab 1915 die deutschen Schutztruppen bis zur “Klärung” der Lage durch die Südafrikaner interniert wurden.

Am Rande der Namib entlang führt die Fahrt zum heutigen Endpunkt nach Helmeringhausen, einem aus Wirtshaus und Tankstelle bestehenden Ort inmitten des Karakulschafzuchtgebiets. Als Übernachtungsort dient das “Helmeringhausen Hotel”. Man könnte fast sagen “direkt am Autobahndreieck Helmeringhausen gelegen”.

Helmeringhausen

Wäre man nicht mitten in Afrika, man würde meinen, man wäre in einem deutschen Bauernwirtshaus.

Tag 8 und 9: Helmeringhausen - Sossusvlei Lodge

Am Rande der Namib steht heute das Schloss Duwisib an der Tagesordnung, eine Art namibisches “Neuschwanstein”. Das Schloss wurde 1907 von einem deutschen Offizier der deutschen Schutztruppe aus Stein mitten in der Einsamkeit gebaut. Da er zum 1.Weltkrieg eingezogen wurde, konnte er dort nie wohnen.

Als Aufenthaltsort für die nächsten beiden Tage dient die Mövenpick Sossusvlei Lodge am Eingang des Sossusvlei. Der Sossusvlei ist eine Lehmsenke, die eigentlich ein Trockental des Tsauchabflusses bildet.

Da die Dünen am Ende des Tals den Weiterlauf des Wassers versperren, versickert das Wasser (wenn es alle 5-7 Jahre einmal regnet) vor den Dünen und tritt ca. 100 Kilometer weiter westlich wieder an die Oberfläche.

Am zeitigen Morgen geht die 60km lange Fahrt mit einem Landrover in den Sossusvlei. Der erste Halt ist an Düne 45, die einerseits die 45. Düne und zugleich etwa an Kilometer 45 ist. Sie gehört wohl zu den am meisten fotografierten Objekten in Namibia. Danach geht es weiter bis zum wirklichen Sossusvlei.

Weil wir auf einem 4x4-Landrover umgesattelt haben, brauchen wir nicht am “Parkplatz” vor der Lehmsenke haltmachen, sondern können direkt bis zum Ende fahren und ersparen uns somit 5km einfachen Fußmarsch.

Am Parkplatz angekommen, beginnen schon die Meinungsverschiedenheiten in der Reisegruppe. Unser “Team Österreich” will sofort wieder weiter, ich selbst will hier eigentlich mindestens die nächsten 5 Stunden verbringen (wie es auch in der Reisebeschreibung steht), da es für mich als einer der Höhepunkte in Namibia gilt.

Auf meinem Hinweis hin, man solle sich doch das deutsche Reiserecht etwas genauer betrachten, mache ich mich bereit zum Besteigen der Dünen am Sossusvlei, die hier teilweise bis zu 400m hoch werden können und somit die Höchsten der Welt sind.

Ich beginne den Anstieg über den Dünenkamm, um auch immer frischen Wind zu haben (so denke ich wenigstens ist es am vernünftigsten), was bei Temperaturen von manchmal deutlich über 50°C auch zu empfehlen ist. Da wir am frühen Morgen gestartet sind, bleiben die Temperaturen noch im erträglichen Rahmen.

Oben angekommen bietet sich ein unbeschreiblich atemberaubender Anblick auf die Landschaft. Unvorstellbar ist es für mich, dass hier 18 Monate vorher noch bis zu 7m hoch das Wasser stand, wie mir mein Hausarzt von seiner Namibiareise freudestrahlend berichtete, als ich um eine Malariaprophylaxe nachfragte.

Nach 1h Aufenthalt trete ich die “Rückreise” an. Kaum am Landrover angekommen, erhalte ich einen “Anschiss ersten Ranges” mit Worten wie Trottel, ... von gewissen Reiseteilnehmern, die unbedingt nur noch nach Windhoek zurück wollten.

Am Beginn des Sossusvlei liegt der Sesriem Canyon, übersetzt ein 6 Ochsenriemen (50m) tiefer Canyon.

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Bei Temperaturen in den oberen 40-ern mache ich eine Durchwanderung des Canyons. Für viele Mitglieder unserer Gruppe endet hier die Rundreise mit der Rückfahrt nach Windhoek.

Meine Rundreise geht nun in den zweiten Teil in Namibias Norden weiter. Aber zuvor heißt es noch den freien Nachmittag zum Entspannen in der Wüstenlodge zu nutzen.

 

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