Nordnamibia und Botswana 2019 

 

Mit dem roten Elefanten von den Viktoriafällen startend durch das südliche Afrika

 

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Namibia - Sanddünen zum Sonnenaufgang in der Namibwüste

Im südlichen Afrika gibt es die weltbekannten Viktoriafälle an denen sich die Wassermassen des Sambesi auf mehr als 1km Breite über 100m tief in eine kaum 50m breite Schlucht „abstürzen“. Dies alles vollzieht sich in einem schieren „Vielländereck“ mit mehreren wirklich bedeutend großen Flüssen und vielen tierreichen und einzigartig unterschiedlichen Naturlandschaften. Die Viktoriafälle bilden zusätzlich auch noch die natürliche Grenze zwischen den Staaten Simbabwe und Sambia.

Nachdem ich schon vor gut 20 Jahren an den Viktoriafällen, damals auf der simbabwischen Seite, und auch schon in den „touristisch üblichen Teilen“ von Namibia war, will ich mit dieser Reise auch endlich den einzigartigen Naturlandschaften Botswanas einen Besuch abstatten.

Es wird eine mehr als dreiwöchige Reise durch drei grandiose Länder im südlichen Afrika werden.

 

Startpunkt und Ende der Reise nach der Anreise per Flugzeug ist die Stadt Livingstone auf der sambischen Seite der Viktoriafälle.

Nach dem Erkunden der Fälle und das „Drumherum“ geht es westwärts durch die namibische Sambesi-Region (offiziell bis 2013 „Caprivi-Zipfel“ genannt) zum Aushängeschild Namibias was die Tierwelt betrifft, dem Etosha Nationalpark.

Wahrlich über Stock und Stein setzt sich anschließend die Tour durch die Gebirgswelt von Brandberg und Spitzkoppe an die Atlantikküste nach Swakopmund fort.

Die Sanddünen des Sossusvlei und die Metropole Windhoek folgen, bevor es weiter nach Botswana und hier zunächst in die Kalahari geht.

Großes Highlight der Reise wird das Naturparadies „Okavangodelta“ werden, bevor sich riesige Natur-Salzpfannen und danach das etwas andere Schlaraffenland des Chobe Nationalpark anschließen. Endpunkt ist letztendlich wieder der Ort Livingstone in Sambia

Nur was hat es jetzt mit dem „Roten Elefanten“ aus der Überschrift dieses Berichts auf sich?

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Der “Rote Elefant” am “Zeltplatz” bei der Spitzkoppe

Der „rote Elefant“ ist einer der geländegängigen roten Trucks des südafrikanischen Reiseveranstalter Sunway Safaris, mit dem ich diese Reise unternehmen werde. Ich habe bei dieser Reise die Reisevariante mit fast ausschließlich Zelt-Übernachtungen gewählt, es wäre auch zeitgleich eine deutlich teurere „Lodge“-Variante möglich gewesen.

Offiziell ist die Tour eine englischsprachige Tour mit deutschsprachigem Übersetzer, unsere 8-köpfige Gruppe ist aber durchgängig deutschsprachig.

Da nur maximal 12 Touristen in den Wagen passen (dazu noch Fahrer/Reiseleiter und Ersatzfahrer/Koch/Übersetzer) ist der LKW kompakter gebaut im Vergleich zu den sonst verwendeten 24-Sitzer Lastwagen der Overlander von Drifters, Intrepid, Nomad …

Tag 1 - 2: Anreise aus Deutschland nach Livingstone (Sambia)

Am späteren Nachmittag startet die kaum einstündige Anreise von Zuhause zum Flughafen Nürnberg, wo die Reise mit dem Abflug aus Deutschland beginnt. Das Flugticket selbst ist ein sogenannter „Meilenflug“, d.h. das Flugticket wird über das „Einlösen“ gesammelter Meilen bezahlt, nur die Gebühren und Steuern müssen noch bezahlt werden, was aber auch schon mal einen höheren dreistelligen Euro-Betrag ausmachen kann. Folglich ist diese Vorgehensweise auch nur für einen Businessklasse-Flug interessant.

Vom Flughafen Nürnberg aus geht es mit einer 100-sitzigen Embraer 195 Flieger der schweizerischen Helvetic Air im Auftrag der Swiss nach Zürich und von dort aus anschließend weiter in einem zehnstündigen Flug mit einem Airbus A330 der Swiss nach Johannesburg. Nach 90 Minuten Aufenthalt im Transitbereich des Flughafens in Johannesburg geht es mit einem Airbus A319 der südafrikanischen SAA in gut 1,5h Flugzeit wieder in Richtung Norden nach Livingstone in Sambia, wo ich zur Mittagszeit eintreffe.

Aufgrund der jahreszeitlichen Trockenzeit und obwohl ich beim Landeanflug zum Internationalen Flughafen in Livingstone auf der richtigen rechten Seite im Flugzeug sitze, sind die Viktoriafälle selbst kaum zu sehen. Livingstone selbst befindet sich etwas westlich flussaufwärts zu den Fällen und der Flughafen selbst liegt auch noch etwas nordwestlich der Stadt.

Livingstone selbst befindet sich etwas westlich flussaufwärts zu den Fällen und der Flughafen selbst liegt auch noch etwas nordwestlich der Stadt.

Wie die Reise nun startet und weitergeht, könnt Ihr auf den nächsten Seiten lesen.

 

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